Muskelkrämpfe beim Brustschwimmen - Ein Nerv ist die Ursache!

Aktualisiert: 13. Juni




Der Sommer rückt näher und viele Seen in Österreich bieten eine wunderbare Abkühlung. Viele Österreicher verbringen den Urlaub am See. Schwimmen wird von den meisten Österreichern neben Radfahren als Sport in der Freizeit angegeben.

Leider ist der typisch österreichische Schwimmstil für Ihren Rücken nicht so gesund wie es meist angenommen wird. Meist bleibt der Kopf aus dem Wasser, der Hals wird lang gestreckt die Beine machen ein Froschtempo. Die Seen werden oft für lange Schwimmeinheiten genützt, meist von älteren Personen.

Für die Wirbelsäule bedeutet dieser Schwimmstil eine massive Belastung. Durch die Überstreckung von Halswirbelsäule und Lendenwirbelsäule kommt es zu einer deutlichen Einengung von Nervenkanal und Nervenaustrittslöchern. Zusätzlich werden die die kleinen Wirbelkanalgelenke durch erhöhte Kompression belastet. Die Folge können Muskelkrämpfe in Armen und Beinen sowie Schmerzen in der Hals und Lendenwirbelsäule sein.

Sollte dies bei Ihnen bereits aufgetreten sein, dürfen Sie keinesfalls den Kopf in den Sand stecken. Sie müssen unverzüglich Ihren Rücken bei einem Wirbelsäulenspezialisten abklären lassen, denn Krämpfe am See können zu Ertrinken führen. Eine Magenetresonanztomographie (MRT) und ein Röntgen im Stehen müssten durchgeführt werden.

Wenn bei Ihnen die Diagnose Spinalkanaleinengung (Spinalkanalstenose, Neuroforamenstenose, Vertebrostenose), Gleitwirbel (Spondylolisthese) oder akute Diskusprolaps (Bandscheibenvorfall) gestellt wurde, sollten Sie die österreichische Variante des Brustschwimmen überhaupt vermeiden.

Abschließend muss jedoch betont werden, dass Kraultechnik ein ideales Training für Ihren Rücken darstellt.

Wenn Sie mehr über Ihren Rücken wissen wollen und in Ihren Rücken fit halten wollen, dann beraten wir Sie gerne!


Dr. Philip Becker und das Team des Rückenschmerzpunkt Wien

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