Was ist eine Spinalkanalstenose

Eine der häufigsten Ergebnisse einer Magnetresonanzuntersuchung der Lendenwirbelsäule bei Patienten ist die sogenannte Spinalkanalstenose.

Es kommt zu einer Einengung des Nervenrohrs und damit zu einer Einklemmung der Nervenfasern.

Sie tritt vorwiegend bei Menschen über dem 60. Lebensjahr auf.

Die typischen Symptome sind Schmerzen oder Gefühlsstörungen in den Beinen. Bamstigkeit, Ameisenlaufen oder ein Brennen in den Fußsohlen wird von Patienten oft beschrieben. Die Symptome treten ausschließlich beim Gehen auf und werden durch Hinsetzen oder Vorneigung des Oberkörpers besser.

Die Gehleistung nimmt ab, Patienten bewegen sich immer weniger.

Es dauert meist 1-2 Jahre bis die richtige Diagnose gestellt wird, da oft die Ursache in den Beinen oder in den Gelenken gesucht wird. Nicht zu verwechseln ist Spinalkanalstenose mit der Polyneuropathie, die keine Verschlechterung beim Gehen zeigt.

Das Mittel der Wahl für eine richtige Diagnose ist die Magnetresonanzuntersuchung der Lendenwirbelsäule.


Dr. Philipp Becker und das Team des Rückenschmerzpunkt Wien


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